Es begab sich am 27.12.2008 als die ARD den Polittalker Frank Plasberg mit der Show 2008 - Das Quiz auf die Unterhaltungswelt losgelassen hat. Erst war ich verwundert, ob Kollege Palawer äh. Pilawa keine Zeit hatte oder er vielleicht krank ist. Vielleicht werden wir das noch erfahren.

Fast drei Stunden lang hat Frank Plasberg mit verbalen Spitzen auf die Gäste (Güther Jauch, Oliver Pocher, Jutta Speidel, Christian Wulff) eingeschlagen. Am besten gewehrt haben sich Jauch und Pocher, was auch für ein gewisses Niveau der Sendung gesorgt hat. Allein die Frage an Herrn Jauch, warum er den nun wieder zum besten Talkmaster gewählt worden sein, hätte sich Herr Plasberg schon dadurch erklären können, wenn er mal eine seiner Sendungen selbst anschauen würde.

Natürlich fand ich das Thema der Sendung extrem interessant: die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2008. Dazu zählen lt. Kaspar Plasberg Löwen die Frau Connor anpinkeln und Schweine die Gummistiefel tragen. Nun denn, evtl. sollte Witzfigur Plasberg doch häufiger scheitern wie Günther Jauch im geraten haten. Aber Herr Jauch stelllte ja schon fest, dass Plasberg auf dem richtigen Weg dazu ist.

Mein 2009-Wunsch für Herrn Plasberg: Einfach mal scheitern! Mehr dazu beim Spiegel.


Ich wär so gerne eine OPEL.

Ja da frag ich mich als Selbstständiger schon wie das so geht: GM in den USA macht schlechte Zahlen und die 100%ige Tochter OPEL bittet mal eben die Regierung um 1 Mrd. Euronen und die denken dann auch noch darüber nach, ob sie das machen.

Würden die das bei mir auch machen? Warum nochmal bezahle ich Steuern? Dafür, dass andere ihre Unternehmen damit retten? Nee ganz bestimmt nicht.

Hey! Wer zu blöd ist sein Unernehmen kaufmännisch zu führen, der sollte es einfach bleiben lassen. Klar ist es schade um die vielen Arbeitsplätze, aber werden diese dann auf Dauer vom Staat (also uns) erhalten, dann führt das doch die Marktwirtschaft ad absurdum!

Bin gespannt wer nach Banken und OPEL als nächster Bittsteller in der Reihe steht.


Preisfrage des Tages: Gibt es eine DSL-Abschirm-Tapete oder nicht? Schau selbst:

Sieht irgendwie echt aus, oder ist es doch nur ein Fake? Bestellen können soll man die Wundertapete hier: DSL Fixmeier :?:


… dann will ich auch mal so ein Monster fahren:

Hummer das Monster fahren

Das ist bestimmt mega brachial diesen Hummer H2 oder noch besser nen H3 durch die Pampa zu jagen. Da geht mir jetzt schon einer …

Ich will, ich will, ich will, …


Unsere Kinder gehen Tag für Tag in die Schule, um fleißig zu büffeln und die Welt kennenzulernen: mit dem leichten McNeill Schulranzen vom Rucksack-Center geben wir unseren Jüngsten einen starken Begleiter mit auf den Weg. Der McNeill entlastet dank seiner Form die empfindliche, junge Wirbelsäule, schenkt den Kids mit seinen lustigen und farbenfrohen Designs aber gleichzeitig eine gehörige Portion Fun. Vom heißen Flitzer bis zum rosafarbenen, zarten Elfenmotiv – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die leuchtenden Reflektoren setzen die Schüler ins richtige Licht und sorgen dafür, dass sie im undurchsichtigen Straßenverkehr richtig auffallen. Viele Zusatzfächer und eine stabile Bodenplatte, machen das Ordnung halten zum Kinderspiel und schützen Schulbücher und Pausenbrot während dem Gerempel auf den Schulfluren. Der McNeill erfüllt alle Anforderungen an einen modernen Schulranzen: er ist leicht, unterstützt die Gesundheit, bietet viel Stauraum und gefällt unseren Kindern. Die Jungs und Mädels sind sich einig: McNeill Schulranzen sind echt cool!


Die netten Fahrer in den braunen Anzügen des Transport-Weltunternehmens UPS kennt man ja. Nun drängt sich mir die Frage auf: “Wo geht der UPS-Mann pinkeln?”

Nach meiner Einschätzung ist Mr. UPS mal eben schlappe 10 Stunden am Tag mit seinem Transporter unterwegs. Irgendwann muss doch der auch mal. Da kann die Blase so stark sein wie sie will. Wissi muss doch jeder mal. gibt es bei UPS eine Kloordnung? Würde mich schon interessieren. Steht da dann sowas wie “Auf Kunden-Grundstücken ist das Urinieren verboten”?

Mag sein, dass der ein oder andere Granufink in rauhen Mengen zu sich nimmt, aber das stärkt die Blase bestimmt auch nicht für einen 10-Stunden-Tag.

Fragen über Fragen.


Das braune Fallobst hat die Domstadt Bamberg am Sonntag wieder verlassen. Nach dem sich die NPD in die Konzerthalle eingeklagt hatt, musste sich die Stadt Bamberg geschlagen geben und den NPD-Parteitag leider Gottes zulassen.

An den zwei Tagen des Parteitags hat die Stadt Bamberg ein Fest der Demokratie gefeiert und alle Bürger zum Protest gegen die NPD aufgerufen. Mehrere tausend Menschen sind dieser Aufforderung gefolgt und haben auf zwei Plätzen mit multikulturellen und multireligiösen Veranstaltungen gegen die NPD demonstriert.

Da der Parteitag nicht zu verhindern war, ist man in Bamberg auf recht kreative Weise mit den Braunen umgegangen, z.B. war zum Zeitpunkt der Parteitags im Eingangsbereich der Konzerthalle eine Ausstellung zum Thema “Nazionalsozialismus und Konzentrationslager”. Die von der NPD gelöhnte Saalmiete wird direkt an die jüdische Gemeinde der Stadt Bamberg weitergeleitet, so finanzieren die Nazis einen ihrer Erzfeinde. :-D

Auch die bamberger Apfelfront hat sich mit satirischen Beiträgen tatkräftig an den Protesten beteiligt:


Die Sommerzeit wurde 1980 in Deutschland eingeführt. Hauptgrund der Einführung war der Gedanke damit Energie zu sparen, da der Tag damit länger hell war. So dachte man, man könne u.A. Ölkrisen wie 1973 vorbeugen.

Jetzt fangen wir mal das Rechnen an: In Deutschland leben 82 Mio. Menschen. Nun hat jeder Mensch wohl min. 3 Uhren (Armbanduhr, Wanduhr, Küchenuhr, usw.), dazu kommen noch „Allgemeine Uhren“ wie an Bahnhöfe, Kirchtürmen, medizinischen Einrichtungen usw. Also gehen wir mal von 5 Uhren je Einwohner aus, dann sind wir bei 410.000.000 Uhren, deren Umstellung jeweils ca. 1 Minute dauert, somit haben wir einen Zeitaufwand von:

410.000.000 / 60 / 24 / 365 = ca. 780 Jahren, was ca. 10 Menschenleben entspricht.

Den Energieaufwand will ich mal erst gar nicht berechnen.

Was soll also der Mist? Alleine ich habe heute mehr als 12 Uhren (Küchenuhr, Video-Uhr, 3 Wanduhren, DVD-Player-Uhr, meine binär Uhr, div. Armbanduhren) umgestellt, dafür darf ich dann morgen eine Stunde weniger schlafen.

Von den riskanten Uhren in Atomkraftwerken, Krankenhäusern usw. will ich gar nichts sagen. Was da passieren kann.

Ich fordere: Weg mit der Zeitumstellung, lasst uns bei der Sommerzeit bleiben!


Der Herr Koch aus Hessen ist mitten im Wahlkampf und hat sich eines interessanten Themas angenommen: Jugendkriminalität. Inzwischen forder er sogar Strafen für Kinder unter 14 Jahren.

Wenn man sich mal die letzte Kriminalstatistik aus dem Jahr 2006 ansieht, dann stellt man fest, dass es in Deutschland insgesamt 2.283.127 Tatverdächtige gab. Davon waren rund 100.000 unter 14 Jahren. Das sind somit lediglich 4,4% aller Tatverdächtigen.

Wie das Wort Tatverdächtiger schon sagt, es handelt sich dabei nicht nur um erwiesene Täter sondern um Menschen die einer Tat, bzw. deren Beihilfe verdächtig sind. Super Herr Koch, da haben sie sich klasse was einfallen lassen.

Jetzt warten wir noch die Forderung nach dem Strafrecht für Rentner ab, dabei handelt es sich immerhin um 6.3% der Tatverdächtigen.


Bundestags-SpamSpam aus dem Bundestag, das ist auch mal was neues.

Genauer aus der FDP im Deutschen Bundestag. Dr. Guido Westerwelle und Dr. Heinrich L. Kolb spamen Unternehmen und Selbständige per Snailmail (Post) an. Wer sich die erste Seite des Schreibens mal reinziehen will, der klickt einfach auf das Thumbnail.

Es geht um die Forderung nach Mindestlohn und die Haltung der FDP dazu.

Nun möchte ich betonen, dass ich keiner Partei angehöre und auch nie von irgendeiner Partei Informationen angefordert habe. D.h. für mich:

1. Die FDP im Bundestag kauft Adresse von Unternehmen bei Adress-Händlern
2. Sie verschickt unaufgefordert Briefe an Unternehmer.

Die Hauptfrage dabei ist für mich: Wer finanziert das? Zahle ich mit meinen Steuergeldern für Bundestags-Spam? Das kann es wohl nicht sein, oder?

Klar ist diese Form der “Werbung” nicht verboten, trotzdem ich möchte das mit meinen Steuergeldern nicht finanzieren.


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